Wein und Kulinarik im Burgenland

Wer Urlaub im Burgenland macht, wird nicht nur mit einer faszinierenden Landschaft verwöhnt, sondern es erwartet ihn auch ein ganz besonderes kulinarisches Erlebnis.

Man sagt, der beste Wein Österreichs kommt aus dem Burgenland. Das verwundert nicht, zählt das Burgenland doch über dreihundert Sonnentage im Jahr und auch die kostbaren Böden verleihen dem Wein ein ganz besonderes Aroma.

Wer sich den kulinarischen Genüssen hingeben möchte, der hat eine schier endlose Auswahl – ob eine Buschenschank, ein Gourmet-Restaurant, eine Tour durch die sogenannten Kellergassen oder eine Weinverkostung direkt beim Hersteller: Viele Winzer öffnen ihre Weinkeller für Besucher und man kann degustieren, was im sonnigen Burgenland so wächst. Die ausgezeichneteten Böden, gute Rebsorten und prämierte Spitzenwinzer haben das Burgenland zu einem der bedeutendsten Weinbaugebiete Österreichs gemacht. Heute Genuss ist burgenländischer Wein weit über die Grenzen hinaus bekannt.

Aber nicht nur der Wein, auch die exzellente Küche und die besondere Gastfreundschaft lassen Genießer-Herzen höher schlagen. Die Wurzeln der Burgenländischen Küche finden sich in der regionalen Küche des Königreichs Ungarn – es gibt aber auch kroatische, serbische, slowakische und bayrische Einflüsse. Besonders traditionell sind alle Arten von Eintopfgerichten und die Vorliebe für Kraut, Paprika und Zwiebel.

Typische Gerichte sind Krautsuppe, Fischsuppe, gefüllte Paprika, Martinigansl, Grammelpoggatscherl, Letscho, Strudeln in allen Varianten und – nicht zu vergessen – Gulasch.

Etwas ganz Besonderes sind burgenländische Hochzeiten. Dafür werden tagelang die opulentesten Mehlspeisen gebacken – Kekse und Krapferl in allen erdenklichen Formen und Geschmacksrichtungen.

Wer im Burgenland direkt beim Weinbauern speisen möchte, der sucht sich eine Buschenschank. Aber nicht jeder Weinbauer darf zu jeder Zeit Gäste verköstigen – so gibt es das Gesetz vor. Um zu erkennen, ob man sich beim Winzer niederlassen kann, steckt dieser einen Föhrenbusch auf ein Schild – in Österreich sagt man dazu „ausg’steckt ist“. Das Ambiente ist sehr familiär und wenn man Glück hat, dann gewährt einem der Winzer auch einen Blick in den Keller.

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