Wer in Österreich wandern geht, muss nicht unbedingt steile Berggipfel erklimmen. Auch der Osten Österreichs hat abseits der Alpen viele Möglichkeiten, die wunderschöne Natur auf Wanderungen zu erleben.

Eine Wanderung in Wien

Hätten Sie gedacht, dass es selbst in der Bundeshauptstadt zahlreiche Möglichkeiten zum Wandern gibt? Wien wurde nicht umsonst schon viele Male unter die Top Ten der lebenswertesten Städte der Welt gewählt!

Eine der schönsten Wanderrouten Wiens ist ohne Zweifel die Tour auf den Kahlenberg. Um die rund elf Kilometer lange Wanderung zu starten, fahren Sie mit der Straßenbahnlinie D zur Endhaltestelle nach Nussdorf. Dann wandern Sie entlang des relativ steilen Beethofengangs weiter auf die Höhenstraße, bis Sie die Stefaniewarte erreichen. Weiter geht es durch den Ort Kahlenberg. Belohnen kann man sich für den schweißtreibenden Anstieg bei einer Pause in der Josefinenhütte – sie liegt direkt am Weg. Oder Sie kehren bei einem der vielen Heurigen am Nussberg ein. Zurück geht es über Weinterrassen, bis man wieder beim Ausgangspunkt angekommen ist.

Der Serpentinenweg im Burgenland

Auch das Burgenland ist nicht überall flach. Überzeugen kann man sich davon am neun Kilometer langen Serpentinenweg. Die Wanderung startet am Kirchenplatz in Neudörfl. Zunächst wandert man entlang der Straße bis nach Bad Sauerbrunn. Wenn die Straße endet, biegt man dort, wo sich das Wetterkreuz befindet, in den Wald ab. Dies ist einer der Höhepunkte der Wanderung, weil man von diesem Punkt aus einen besonders schönen Blick über die gesamte Umgebung hat. Bergab geht es dann weiter nach Bad Sauerbrunn. Wenn man den Ort durchquert hat, erreicht man den Serpentinenweg – keine Sorge, dieser ist nicht allzu steil! Entlang des Weges informieren Schilder über die Flora und Fauna der Umgebung. Oben angekommen, erwartet die Wanderer ein Aussichtsturm, der seinem Namen alle Ehre macht. Denn vom Turm aus hat man einen überwältigenden Ausblick über das gesamte Nordburgenland.